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PressPI Wasserschaden in der neuen Rettungswache in der Kurstadt

18.09.2019

Wasserschaden in der neuen Rettungswache in der Kurstadt

Rettungsfristen gewährleistet/ Arbeitsbetrieb geht trotz räumlicher Einschränkungen weiter/ Containerbau für die Mitarbeiter im Gespräch
Die neue Rettungswache des Landkreises an der Berliner Straße 68 in Sichtweite zur B 101 in der Kurstadt Bad Liebenwerda.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
In der gerade erst fertig gestellten Rettungswache des Landkreises in Bad Liebenwerda ist nach der Einweihungsfeier am 5. September ein Wasserschaden aufgetreten. Nach bisherigen Untersuchungen ist eine undichte Trinkwasserleitung im hinteren Teil der Rettungswache im Bereich der Sozialräume die Ursache dafür. „Das Ausmaß des Baumangels konnte erst nach der Eröffnung genau identifiziert werden. Zuvor ergaben die obligatorischen Abnahmen und Leitungsprüfungen keine Auffälligkeiten“, sagte der Leiter des Amtes für Gebäudemanagement des Landkreises, Ciro Scherff. Inzwischen sei die betroffene Leitung provisorisch abgedichtet worden. Zusammen mit den Gutachtern würden derzeit die Schäden protokolliert und nach den Ursachen und Verantwortlichkeiten dafür gesucht. „In einem zweiten Schritt geht es um entsprechende Sanierungsvorschläge. Da der zur Straße liegende vordere Garagenteil nicht betroffen ist, kann der Arbeitsbetrieb der Rettungswache mit den vorgeschriebenen Rettungsfristen ordnungsgemäß gewährleistet werden“, sagte der Amtsleiter. Derzeit könnten keine Aussagen dazu getroffen werden, wann mit der Sanierung begonnen werden kann und wie lange die Arbeiten dauern werden. Ebenso seien momentan weder die Schadenshöhe noch die Sanierungskosten bekannt. Angedacht ist, neben der Rettungswache übergangsweise einen Containerbau für die 30 Mitarbeiter zu errichten, damit die ausgefallenen Aufenthalts- und Ruheräume sowie die benötigten Sanitäranlagen einschließlich Küche und Dusche für den Arbeitsbetrieb zur Verfügung stehen.

Die Rettungswache Bad Liebenwerda ist das ganze Jahr über rund um die Uhr besetzt. Jeweils drei Rettungssanitäter und ein Rettungsassistent/Notfallsanitäter sind dort in wechselnden Schichten im Dienst und besetzen einen Krankentransport- und einen Rettungswagen. Darüber hinaus wird noch von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 Uhr bis 19 Uhr ein weiterer Rettungswagen vorgehalten, der ebenfalls von einem Rettungssanitäter und einem Rettungsassistenten/Notfallsanitäter besetzt wird.