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PressPI Puppenspieler aus ganz Deutschland in der Kurstadt begrüßt

13.01.2020

Puppenspieler aus ganz Deutschland in der Kurstadt begrüßt

Bad Liebenwerda drei Tage lang Tagungsort und Puppentheaterbühne
Das puppentheater rudolf & voland (Birkwalde) mit Martha Rudolf (l.) und Ulli Voland (r.) leitete die Festivaltage im Januar in der Kurstadt mit dem Stück »Kutte - Krone - Kapital - Die Legende Luther« ein.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
Puppentheater im Landkreis Elbe-Elster, das ist an und für sich nichts Ungewöhnliches. Aber gleich zu Jahresbeginn, im Januar? In Bad Liebenwerda machten genau zu diesem Zeitpunkt, mitten im Winter, vom 10. bis 12. Januar 42 Puppenspieler aus ganz Deutschland Station. Grund für den Besuch war die jährliche Mitgliederversammlung des Verbands Deutscher Puppentheater (VDP). Der Landkreis Elbe-Elster hatte dazu im vergangenen Jahr eine Einladung ausgesprochen und hatte prompt den Zuschlag bekommen.
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) begrüßte Puppenspieler aus ganz Deutschland im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
So kamen Puppentheaterfans ganz nebenbei noch in den Genuss, Marionettentheater im Bürgerhaus der Kurstadt Bad Liebenwerda live zu erleben. Zwischen Abstimmungen, Finanzberichten und heißen Diskussionen nahmen sich mehrere Puppenspieler Zeit für ihr Publikum und präsentierten einige ihrer beliebtesten Stücke. Mit dabei war auch die einheimische Bühne, das puppentheater rudolf & voland (Birkwalde), das mit „Kutte - Krone - Kapital - Die Legende Luther“ die Festivaltage zu Jahresbeginn einleitete. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski begrüßte die Gäste am 10. Januar im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum in Bad Liebenwerda.
Der wissenschaftliche Mitarbeiter Ralf Uschner erzählte den Gästen im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum von der Puppenspieltradition in der Region und gab einen Ausblick auf die künftige neue Dauerausstellung.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
Er verwies auf die lange Puppenspieltradition in der Region. „Das Marionettentheater am seidenen Faden gibt es im Elbe-Elster-Land seit über zweihundert Jahren. Die Region begreift sich quasi als Wiege des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters und ist wichtiger Teil unseres lebendigen Kulturkalenders“, sagte er. Damit die Tradition auch künftig fortlebt und einem breiten Publikum vermittelt werden kann, dafür stellt sich das Mitteldeutsche Marionettentheatermuseum gerade neu auf. Das Haus ist derzeit noch Baustelle. Aber schon im Mai öffnet dort die neue ständige Ausstellung „Kaspers Welten“.
Der wissenschaftliche Mitarbeiter Ralf Uschner erzählte den Gästen im Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum von der Puppenspieltradition in der Region und gab einen Ausblick auf die künftige neue Dauerausstellung.
© Pressestelle LKEE Torsten Hoffgaard 
Einen kleinen Vorgeschmack auf das Kommende bekamen die Puppenspieler aus ganz Deutschland bei einer Führung durch den wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums, Ralf Uschner. Dort erfuhren sie mehr über die lustige Figur, die bald die Regie im Museum übernimmt und ihren Stammbaum sowie die europäische und internationale Verwandtschaft in der neuen Dauerausstellung vorstellt. Zahlreiche Mitmach-Angebote runden künftig das Angebot für die Besucher ab und führen in den Alltag der Puppenspieler, auf den Jahrmarkt und auch hinter die Puppenbühne. Insofern passte die Verbandstagung mit dem Puppentheaterfestival in der Kurstadt prima ins Konzept und stimmte schon jetzt wunderbar ein auf ein interessantes Museumsjahr 2020.