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PressPI Komm auf Tour 2013

12.11.2013

Schüler gingen im Parcours auf Entdeckungsreise

„Probier aus, was dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum. Du kannst mehr, als du bislang weißt.“ So lautete eine zentrale Botschaft des Projekts „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, das am 12. November und an den Folgetagen bereits zum vierten Mal im Landkreis Elbe-Elster Station machte.

Erläuterten das Anliegen des Projekts »Komm auf Tour« auf einer Pressekonferenz v.l.n.r.: Heinz-Wilhelm Müller, Agentur für Arbeit Cottbus, OSL-Landrat Heinze, Elbe-Elster-Landrat Heinrich-Jaschinski und Moderatorin Lea Winnig BZgA.
© Pressestelle LKEE 

Zum Auftakt der Entdeckungsreise wurden die ersten Teilnehmer von den beiden Landräten der Landkreise Elbe-Elster (EE) und Oberspreewald-Lausitz (OSL), Christian-Heinrich-Jaschinski und Siegurd Heinze, sowie dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus, Heinz-Wilhelm Müller, begrüßt.

Unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch entdeckten über 600 Jugendliche der 7. und 8. Klassen von zwölf Ober- und fünf Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz an drei Tagen in einem speziellen Erlebnisparcours ihre Stärken.

Lisa Harleen Schönfeld (l.) und Hanna Böttcher (r.), Schüler der 7a an der »Oscar-Kjellberg-Oberschule« Finsterwalde, stellten ihre Stärken beim Bettenbau unter Beweis.
© Pressestelle LKEE 

Mit Tempo ging es in der Mehrzweckhalle am Elsterschlossgymnasium Elsterwerda handlungsorientiert durch sechs Stationen: vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. An so genannten „Stärkeschränken“ mit spannenden Materialcollagen erfuhren die Jugendlichen am Schluss, welche Tätigkeiten und Berufsfelder zu ihren Stärken passen. Auf diese Weise werden Jugendliche mit schlechteren Startchancen frühzeitig und handlungsorientiert unterstützt, verschiedene Wahlmöglichkeiten für die geschlechtersensible Gestaltung ihrer beruflichen und ihrer persönlichen Zukunft zu erkennen.

Futuro stimmte die Schülerinnen und Schüler zusammen mit EE-Landrat Heinrich-Jaschinski, OSL-Landrat Heinze und Heinz-Wilhelm Müller, Agentur für Arbeit Cottbus, auf das Stärken-Experiment ein (v.l.n.r.).
© Pressestelle LKEE 

„Das Projekt „komm auf Tour“ ist in unserem Landkreis zu einem wichtigen Baustein der Maßnahmen zu Berufsorientierung geworden. Wir wollen Jugendliche motivieren, ihre Zukunft, ihre Lebens- und Berufsplanung in die eigenen Hände zu nehmen. Am besten natürlich bei uns im Landkreis. Dazu gehört es, die eigenen Stärken zu erkennen und diese zu nutzen. Dieses Projekt kann dazu einen wichtigen und notwendigen Beitrag leisten. Deshalb wünschen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern auch für die kommenden Jahre Unterstützung vom Land, damit wir den gemeinsamen Weg im Interesse der Jugendlichen fortsetzen können“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. Das Bildungsbüro des Landkreises werde dabei für die umfangreiche Koordinierungs- und Umsetzungsarbeit bei der Projektdurchführung in gewohnter Weise vor Ort zur Verfügung stehen.

Freiwillige ab auf die Bühne: Hier konnten sich Jugendliche unter Anleitung in neuen, für sie ungewohnten Rollen ausprobieren.
© Pressestelle LKEE 

„Mit unserem Bildungsbüro im Landkreis sind wir für Zukunftsfragen wie Berufsorientierung und Lebensplanung gut aufgestellt. Das Projekt ‚komm auf tour‘ passt da wunderbar dazu. Mit maßgeschneiderten Programmen wie ‚Schüler trifft Chef‘ oder den Schülerinformationstouren, die in den Bereichen Metall/Elektro, Handwerk und Landwirtschaft durchgeführt werden, gehen wir direkt auf die Jugendlichen zu. Eine vierte Tour der sozialen Berufe ist derzeit im Aufbau“, sagte der Landrat.

Das Projekt „komm auf Tour“ ist eine landesweite Initiative der Landesregierung Brandenburg, der Agenturen für Arbeit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und wird von den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz organisatorisch unterstützt.