Aktuelles

Home
 

Press PI Nach Corona - Landrat und Bürgermeister

05.02.2021

Nach Corona – Landrat und Bürgermeister tauschen sich über künftige Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Stadt Doberlug-Kirchhain aus

Kultur soll 2021 weiter gemeinsam gestaltet werden, ist aber momentan mit vielen Fragezeichen versehen
Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und Doberlug-Kirchhains Bürgermeister Bodo Broszinski nach ihren Beratungen in der Herzberger Kreisverwaltung coronabedingt noch auf Abstand, doch in der kulturellen Arbeit ganz nah beieinander.

Die gemeinsame Entwicklung des kulturellen Leuchtturms Doberlug-Kirchhain stand dieser Tage im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und dem Doberlug-Kirchhainer Bürgermeisters Bodo Broszinski. Der Fokus der Überlegungen richtete sich dabei auch auf das Schlossareal und die dort agierenden Akteure, darunter das Museum Schloss Doberlug. Letzteres ist seit 2015 ein gutes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt. Die hier gemeinsam erarbeitete Erfolge sollen nun verstetigt und zukunftsfest gemacht werden.

Natürlich hatte auch dieser inzwischen weit über die Region ausstrahlende kulturtouristische Erlebnisort im vergangenen Jahr mit starken Einschränkungen zu kämpfen. „2020 kann als Jahr der Absagen gezählt werden“, konstatiert Bodo Broszinski. „Die auf dem Schlossareal vorhandene, geballte Kraft von Museum, Touristinformation und Veranstaltungen der Stadt Doberlug-Kirchhain, dem Besucherinformationszentrum des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft, dem Tourismusverband Elbe-Elster, dem Förderverein des Schlosses und der Klosterkirchengemeinden Doberlug kann dies langfristig jedoch keinen Abbruch tun“, ist sich Landrat Heinrich-Jaschinski sicher.

Auch wenn sich das erste Quartal 2021 so fortsetzt wie das Jahr 2020 und Veranstaltungen wie das Neujahrskonzert und der Fasching abgesagt werden mussten, haben Landrat und Bürgermeister eine Reihe von Formaten besprochen, die den Ort ab dem Sommer wieder beleben werden, darunter Konzerte, Ausstellungen, Open Air-Aufführungen, aber auch unterstützende Formate wie Partnerschaftstreffen der Landkreise. Dass dies zu merkbaren Effekten für das Gemeinwesen und die Unternehmungen rund um das Kulturareal führen wird, etwa in der Gastronomie, ist für beide unbestritten. Aber auch hier gilt, dass sämtliche Planungen derzeit unter dem Corona-Vorbehalt stattfinden. So kämpft auch das größte Projekt des Museums Schloss Doberlug, die Eröffnung einer weiteren Dauerausstellung mit glanzvollen Objekten der ostpreußischen Adelssammlung Dohna-Schlobitten, derzeit mit coronabedingten Hürden.

„Wir arbeiten an Konzepten die uns die Möglichkeit geben, den Kunst- und Kulturschaffenden bei uns in Doberlug-Kirchhain wie auch überall im Landkreis schnell wieder kleinere Veranstaltungen anbieten zu können“, so Bodo Broszinski. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski ergänzt: „Unser Landkreis hat eine enorme kulturelle Vielfalt, die wir vor existentiellem und dauerhaften Schaden bewahren wollen. Deshalb ist es wichtig darüber zu sprechen, wie es mit der kulturellen Infrastruktur unseres Landkreises weitergehen kann. Deren Einrichtungen sollen nicht nur irgendwie überleben können, sondern sie müssen auch Mut schöpfen, um künstlerische Programme und Veranstaltungen für die Zukunft zu gestalten.“